Rezensionen zu Büchern aus dem Luzifer Verlag

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Luzifer VerlagLuzifer Verlag schrieb vor 7 Monaten.

Hier findest du Rezensionen zu Büchern aus dem Luzifer Verlag. Selbstverständlich kannst du auch eigene Buchbesprechungen hier hinterlegen …

10 Antworten
Best Answer
Christina Hi schrieb vor 4 Monaten

Auch an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das tolle Buchpaket, dass mich im Zuge eurer Blogger-Aktion erreichte. Endlich habe ich eins der Bücher gelesen und ich bin absolut sprachlos über die Abenteuer der Black Stiletto! Nachfolgend meine Volltextrezension!
Lg, Christina H., von After & more Lovestorys

Inhalt:
Zu ihrer Zeit war BLACK STILETTO eine Legende; eine Untergrund-Heldin, die während der späten Eisenhower-Ära und den frühen Jahren unter Kennedy in New York City einige Berühmtheit erlangte. Obwohl sie gesucht wurde und eingesperrt worden wäre, wenn man sie gefasst oder ihre Identität gelüftet hätte, war die BLACK STILETTO eine kompetente und höchst erfolgreiche Verbrechensbekämpferin. Doch irgendwann in den 1960er-Jahren verschwand sie von der Bildfläche, und man hörte nie wieder von ihr. Die meisten Menschen glaubten, sie wäre gestorben, und niemand erfuhr je, wer hinter der Kostümierung steckte.
Bis heute blieben viele Fragen unbeantwortet: Wer war sie? Ist sie noch am Leben? Und wenn ja, wo?

Als Martin eine Reihe von Tagebüchern mit den Aufzeichnungen seiner Mutter findet, ist er überwältigt.
Sie soll die Untergrund-Heldin vergangener Tage gewesen sein? So steht es zumindest bis ins kleinste Detail in diesen Tagebüchern geschrieben: Wie es dazu kam, dass sie zu einer Kämpferin für die Gerechtigkeit wurde, warum sie sich dazu entschloss, außerhalb des Gesetzes zu agieren, all ihre Heldentaten als berühmt berüchtigte Superheldin, und wie sich ihr Ruf plötzlich ins Gegenteil verkehrte. Kurzum – wie sich alles zutrug.
Konnte das wahr sein? Talbot ist voller Zweifel und Unglauben. Doch dann tritt ein alter Erzfeind von BLACK STILETTO auf den Plan, welcher gnadenlos Rache nehmen will, und damit nicht nur ihr eigenes, sondern auch das Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelin gefährden könnte.

Erster Eindruck:
Ich war direkt nachdem ich den Klappentext gelesen hatte neugierig auf den Inhalt des Buches! Neugierig auf die Zeit, in der dieser Roman spielt. Aufgeregt wegen einer Frau in der Rolle einer unkonventionellen Heldin und wissbegierig was es mit dem Erzfeind der Black Stiletto auf sich hatte. Wer hier irrtümlich an den Stiletto als Schuh denkt, wird im Buch definitiv eines Besseren belehrt. Für mich hielt der Klappentext viele spannende Aspekte bereit, die mich dazu veranlassten diesen Roman in die Hand zu nehmen.
Das Cover wirkt edel, mit seinem schicken goldenen Rahmen. Die Black Stiletto die ihr New Yorker Revier von einem der Dächer ins Visier nimmt besticht durch das glänzende Finish und die allgemein hochwertig verarbeitete Covergestaltung. Für mich ein absolut grandioser erster Eindruck eines Buches.

Schreibstil:
Raymond Benson besticht durch einen lebhaften und bildlichen Schreibstil, dem ich als Leser nach wenigen Seiten sofort verfallen war. Der Autor schafft es den Leser in den Sog der Zeit zu ziehen und katapultiert ihn in das Amerika der fünfziger Jahre. Ich war positiv überrascht von Benson, da er seiner Protagonistin so viel Leben, Gefühl und Emotion einhaucht, wie ich es einem Mann kaum zugetraut hätte. Der Autor besticht durch einen tollen, nachvollziehbaren Romanaufbau und präsentiert dem Leser abwechselnd die Gegenwart und die Vergangenheit von Judy Cooper. Die Kapitel werden in verschiedenen Perspektiven beschrieben, wobei der Großteil aus dem Tagebuch von Judy erzählt wird. Diese Besonderheit fand ich als Leser spannend zu lesen und auch wenn es eine etwas ungewohnte Perspektive war, so hat mir der gesamte Romanaufbau sehr gut gefallen.
Alles in allem war ich absolut angetan von Raymond Bensons Schreibstil und seiner Art und Weise, wie er den Roman aufgebaut hat. Auch der ein oder andere Schmunzler war zwischen den Seiten versteckt, sodass der Autor nicht nur Spannung, Thrill und Liebe sondern auch Humor in seinem Roman vereint.

Handlungsstränge:
Ich persönlich mag es, wenn ein Buch nicht nur stumpf einem Handlungsstrang folgt. Ich mag die Herausforderung die ein Autor dem Leser stellt, wenn er mehrere rote Fäden durch seine Seiten zieht, die am Ende des Buches erst einen höheren Sinn ergeben.
Alleine schon durch den Aufbau des Buches splittet der Autor die Handlung in insgesamt drei Teile.
Einmal die Gegenwart, die Martin Talbot verkörpert. Dann Roberto der gewissermaßen die Brücke der Vergangenheit zur Gegenwart verkörpert und letztlich die Vergangenheit, die in Form der Tagebucheinträge von Judy Cooper alias Black Stiletto erfolgen.
Der Leser bekommt aus verschiedenen Perspektiven ganz verschiedene Eindrücke vom Autor serviert und kann selbst Stück für Stück das Bild zusammensetzen. Ich fand es super, dass ich als Leser selbst meine Schlüsse ziehen konnte ohne, dass der Autor mir direkt eine Meinung diktierte.
Auch der Charakter der Protagonistin wird dem Leser durch immer neue und frische Enthüllungen nähergebracht, sodass man zuerst „nur“ die kleine Judy kennenlernt, dessen Stiefvater ihr das Leben so zur Hölle macht, dass sie kurzerhand davonläuft, um in New York ein neues Leben zu beginnen. Als Leser nimmt man an ihrer Entwicklung teil und „wächst“ quasi mit Judy, bis diese irgendwann den Schritt zur Black Stiletto wagt. Für mich war diese Entwicklung eines jungen, verletzlichen Mädchens hin zu einer starken, mutigen und attraktiven erwachsenen Frau absolut grandios vom Autor dargestellt. Für mich ist die „Black Stiletto“ keine Heldin. Sie ist nicht wie Batman oder Superman. Sie ist eine Metapher für alle jungen Frauen dort draußen, die nicht an sich glauben und die in ihrem Leben gedemütigt wurden: Aus jeder einzelnen verletzten Frau kann eine „Black Stiletto“ werden. Niemand muss sich mit seiner „Opferrolle“ abfinden und das empfand ich als tolle, übergeordnete Botschaft des Romans.

Fazit:
Für mich war dieses Buch eine absolut großartige Überraschung. Ich hatte wirklich ein tolles, anhaltendes Leseerlebnis, dass ich sehr genossen habe. Gleichzeitig war dieses Buch so viel mehr als bloße „Unterhaltungsliteratur“, denn es hat mich nicht nur in eine Zeit entführt, zu der ich zuvor keinerlei Bezug hatte, sondern hat mir eine Frau vorgestellt, die ihren Traum in einer Welt gelebt hat, in der Frauen (noch) nicht uneingeschränkt ihren Träumen nachgehen durften. Diese Reise fand ich einfach spannend, aufregend und mitreißend und ich freue mich schon sehr, wenn es weitergeht mit den Abenteuern der Black Stiletto.

Luzifer VerlagLuzifer Verlag schrieb vor 7 Monaten

Eine neue Buchbesprechung zu Zombie Inc. findet sich bei den Phantastik-News

Luzifer VerlagTeddy DuChamp schrieb vor 7 Monaten

Alle 3 Bände sind von uns lizensiert. Teil 2 befindet sich in der Übersetzung.

Luzifer VerlagLuzifer Verlag schrieb vor 7 Monaten

Eine neue Rezension zum Höllenexpress bei Amazon.

»Ein spannender Plot, mit einer Geschichte-in-der-Geschichte-Handlung, die als Hommage an den guten alten Horror al a ‚Hammer-Studios‘ wunderbar funktioniert. Darüber hinaus eine düstere Atmosphäre und dreidimensionale Figuren. Also einfach nur gute Genreliteratur.«

bookwonderlandc schrieb vor 7 Monaten

Magic 2.0 – Plötzlich Zauberer ~ Scott Meyer

Luzifer Verlag
432 Seiten

Klappentext:
„Martin Banks ist ein ganz gewöhnlicher Typ, der eine sehr ungewöhnliche Entdeckung gemacht hat:
Er kann die Realität manipulieren, denn die Realität ist nichts anderes als ein weiteres Computerprogramm. Doch seine kleinen Veränderungen der Realität hier und da bleiben nicht unbemerkt.
Um seinen Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen, entschließt er sich, in der Zeit zurückzureisen und im Mittelalter sein Glück als Zauberer zu versuchen.

Denn was sollte da schon schief gehen?

Als hackender Yankee an König Artus Hof muss Martin sich nun alle Mühe geben, um ein vollwertiger Meister seiner Fähigkeiten zu werden, das Geheimnis um den uralten Zauberer Merlin zu lüften und … ja, ihr wisst schon, möglichst nicht dabei umzukommen und so.“
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Meinung:
Zuerst einmal ein großes Danke an den Luzifer Verlag für dieses Reziexemplar.

Tja… wo soll ich anfangen?
Da ist dieser vollkommen durchschnittliche Typ namens Martin Banks.
Ein IT-ler mit normalem Job, normaler Wohnung, normalem Aussehen.
Bis er eines Tages eine Datei entdeckt und seine Neugier nicht zügeln kann.

Er experimentiert und stellt dabei fest, dass er mit dieser Datei einfach ALLES tun kann. Nach nur einer Woche ist er reich, hat seinen Job gekündigt und lebt im Luxus.
Allerdings nur, bis er von Agenten gejagt in die Vergangenheit fliehen muss…
Und dort beginnt dann das eigentliche Abenteuer.

Martin, Martin, Martin…
Wie soll ich ihn nur einkategorisieren?
Die erste Hälfte des Buches zog sich wirklich in die Länge.
Das lag zum Einen daran, dass Martin mir nicht tiefgehend genug war.
Es wird hauptsächlich von der Datei und anderen computerbezogenen Dingen erzählt. Die ganzen Makros und „Zaubersprüche“ machten es mir zusätzlich schwer durch die Geschehnisse durchzublicken.
Zum Anderen erschwerte mir auch die Schreibweise des Autors gewisse Probleme, aber das hängt eben auch mit der vorhandenen Oberflächlichkeit zusammen.
Es war eben kein sehr Gefühls- sondern eher Technik- und Abenteuerbezogenes Buch. Auch eine Liebesgeschichte gab es nicht.
Alles dreht sich um Martin und die Versuche im mittelalterlichen England als Zauberer Fuß zu fassen.
Doch dabei muss er feststellen, dass er nicht der Erste und Einzige ist, der die Datei, das sogenannte „Shell-Programm“ entdeckt hat.
Und so nimmt ihn Philipp unter seine Fittiche und das mittelalterliche England ist auf einmal ganz und gar nicht mehr mittelalterlich, sondern technisch und neuzeitlich, aber nur an abgelegenen Orten.

Natürlich gab es in dem Buch auch einen „Bösewicht“.
Und ab dem Zeitpunkt, an dem er sein Gesicht offenbart, wurde es auch für mich richtig spannend.
Action und gut durchdachte Aktionen folgten Knall auf Fall und das letzte Drittel war für mich wie Kopfkino und sehr gut zu lesen.
Da waren die fehlenden Gefühle genau richtig und es hat mich nicht mehr gestört.
Dieses letzte Drittel ist aber mit der größte Grund, warum das Buch von mir diese Bewertung bekommt…

? Fazit: ?

Plötzlich Zauberer ist mal was anderes.
Eine gute Mischung aus Technik und Abenteuer. Ich wage mal zu behaupten, dass es auf jeden Fall ein Muss für Sci-Fi-Leser ist.
Aber auch mich, als überzeugte Fantasyleserin hat zumindest das letzte Drittel so überzeugt, dass ich mich vor der Idee und Zusammensetzung des Autors verneige.
Ich wäre niemals auf so ein großes Durcheinander gekommen und hätte da Struktur rein gebracht.
Camelot trifft auf Blattgold, Breakdance an der Tafelrunde und eine Fäkalienstatue als Racheakt…

Ich vergebe 4 von 5 ⭐️ Sternen für diesen grandiosen Genre-Mix.

Luzifer VerlagChristina Hi. schrieb vor 6 Monaten

Rezension zu Fine Line von Nika S. Daveron
.Erster Eindruck:
Das Cover von Fine Line fand ich von Anfang an wirklich sehr aufregend. Dieser Spiele-avatar auf dem Cover, mit dem dunklen Hintergrund und der großen Titelschrift haben mich auf Anhieb angesprochen und auf die Geschichte neugierig gemacht. Ich wollte sofort wissen, was es mit dieser Figur auf sich hat und als ich dann noch den Klappentext las, der von einem ominösen Spiel handelte, dass sich so ganz und gar nicht als „normales“ Onlinespiel entpuppt, stand für mich als eingefleischte Konsolenliebhaberin fest: DIESES BUCH MUSS ICH LESEN!
Schreibstil:
Nika S. Daverons Schreibstil hat mir vom ersten Buchstaben bis zum Letzten einfach großartig gefallen! Die Art und Weise wie sie die Spielelemente mit den „realen“ Elementen der Geschichte verbindet hat mich überaus beeindruckt. Die Schreibübergänge von der einen „Dimension“ in die nächste sind so fließend, aber gleichzeitig so übersichtlich gestaltet, dass man nie den roten Faden der Geschichte verliert und das obwohl die Geschichte oft ihren Mittelpunkt verlagert. Ebenfalls fasziniert und begeistert war ich über die frische und realistische Art und Weise wie die Protagonisten während ihrer „Zocker-Sessions“ miteinander kommunizierten: absolut authentisch, lebensnah und realistisch. Auch für diejenigen unter uns die keinerlei Vorkenntnisse oder eigene Erfahrungen bezüglich Online-Games vorzuweisen haben, erklärt die Autorin verständlich die einzelnen Begriffe und Begebenheiten, ohne in „Lexikon-ähnliche“ Beschreibungsberge zu verfallen.
Erzähltechnisch wird das ganze Buch über ausschließlich aus Elaynes Perspektive berichtet, was ich überaus gelungen empfand. Mir persönlich hat zu keinem Zeitpunkt eine „andere Sichtweise“ gefehlt. Ich habe Nika S. Daversons Worte regelrecht inhaliert und konnte wirklich kaum von ihnen loskommen. Der Humor der Protagonistin Elayne hat meinen auf den Punkt genau getroffen, sodass mir ihre Schlagfertigkeit mehr als einmal ein verschmitztes Lächeln aufs Gesicht  gezaubert hat.
Protagonisten:
Die Autorin zaubert in ihrem Buch einen bunten Pol von verschiedenen Figuren, die allesamt super interessante Charaktere darstellen (sowohl die realen als auch die Spielecharaktere wohlgemerkt!). Auch wenn im Laufe des Romans einige verschiedene Figuren auftauchen,  war ich absolut positiv überrascht, welche Tiefe die Autorin bei jedem einzelnen Charakter an den Tag gelegt hat. Man lernt so gut wie jeden von ihnen näher kennen, bekommt Hintergrundinformationen, die weder unnötig noch überflüssig wirken, sondern vielmehr die perfekte Abrundung für die Geschichte bilden!
 

  • Gilgamesh/Elayne

Elanye ist die Hauptfigur in Fine Line. Durch ihren Mitbewohner Tobi kommt sie überhaupt erst zu dem Onlinespiel Fine Line und stößt bei ihrem ersten Streifzug durch die Onlinewelt auf ihre spätere Gildenfreundin Jill. Ich fand Elayne als Protagonistin einfach großartig! Nicht nur ihr Charakter war mir von Anfang an sympathisch, sondern auch ihre Art und Weise mit Konflikten umzugehen (Ob jetzt im gildeneigenen Team Speak) oder auch im realen Leben, sie ist und bleibt einfach eine unglaublich sympathische Buchfigur, die man gerne auf ihrem Weg durch die Weiten von „Fine Line“ begleitet. Elayne ist nicht nur rücksichtsvoll, sondern auch eine sehr einfühlsame aber trotzdem selbstbewusste Figur, die sich auch nicht vom fiesen „Antonius“ (aka. Marc) aus der Ruhe bringen lässt. Eine sehr runde und komplexe Protagonistin, die den Leser konsequent auf Trapp hält.
 

  • Antonius/Marc

Die Figur von Marc fand ich von Anfang an sehr amüsant. Als „nervigstes“ Gildenmitglied von Versus hatte er immer einen bösen Spruch auf den Lippen und provoziert wo er nur kann Streitereien. Trotzdem war er einer der spannendsten Charaktere, vor allem weil man von Anfang an ahnte, dass „Antonius“ irgendwie noch interessant für die Geschichte werden würde, aber man eben noch nicht genau wusste wie genau! Die kleinen Reibereien zwischen Elayne und ihm fand ich ebenfalls sehr amüsant und die kleinen „Liebesmomente“ innerhalb der Geschichte waren absolut
perfekt portioniert, sodass sie weder zu „kitisch“, noch zu lieblos wirkten.
 

  • Ravell/Jill

Wie im wahren Leben so braucht auch die Protagonistin eine beste Freundin. Jill hilft Elayne nicht nur bei ihren ersten Schritten in der Welt von Fine Line, sondern verkörpert auch sonst einfach die perfekte Freundin für sie. Jill hat Elayne es überhaupt auch erst zu verdanken, dass sie letztlich bei der Gilde Versus landet. Sie ist neben Marc auch die einzige Figur im Buch, die Elayne außerhalb von Fine Line mehr als einmal real zu Gesicht bekommt (ihren Mitbewohner Tobi jetzt einmal ausgeklammert). Spannend fand ich hier vor allem die Tatsache, dass die beiden Mädels als Jill zu Besuch kommt auch außerhalb von Fine Line super viel Spaß miteinander haben und ihre Sympathie zueinander  keinesfalls nur auf das Online-Game beschränkt ist. Jill ist für die Geschichte vielleicht nicht eine so tragende Rolle, trotzdem fand ich ihre Figur im Buch super gut beschrieben.
 
„Spieluniversum“ und die Gilden -Versus und Xanadu:
Eins der Highlights des Buches sind definitiv die beiden Gilden Versus und Xanadu. Ich fand die Beschreibungen der Rivalität der verschiedenen Gilden innerhalb von Fine Line wirklich spannend und einfallsreich, ebenfalls die Herausarbeitung der Siege-Times und der „Instanzen“, die jeder Spieler meistern muss, um letztlich die „Harbinger“ spielen zu können. Dieses kleine Spieleuniversum (das bei näherem Hinsehen alles andere als klein ist!), hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich habe ich sogar dabei erwischt, wie ich „Fine Line – Onlinespiel“ in die große Suchmaschine getippt habe! Der Detailreichtum der Beschreibungen (vor allem auf der Sternenwarte) hat mich dann vollends von den  Socken gehauen, sodass ich das Buch (welches ich vorher ohnehin schon nicht weglegen konnte) ab diesem Punkt bis zum Ende durchlesen MUSSTE! Für mich ebenfalls phänomenal war die Tatsache, wie die Autorin den Roman aufgebaut hat, denn die ersten knapp 80 Seiten spielen mehr oder weniger fast ausschließlich in der virtuellen Welt, ohne dass Elayne mit einem der anderen Spiele jemals real in Kontakt tritt. Dieses Stilmittel war nicht nur perfekt eingesetzt, sondern für den Leser absolut spannend zu lesen und hat mir am Buch mit Abstand am besten gefallen! Als Elayne dann noch von der Gilde Versus zu Xanadu wechselt, wurde die Spannung im Buch sooo unerträglich, dass ich beinahe geplatzt wäre vor Neugierde, wie es denn nun im Buch weitergeht! (Wieso,weshalb warum – müsst ihr natürlich selbst herausfinden, alles vorzukauen ist ja auch zu langweilig!)

Fazit:
Ich kann mich wirklich nicht erinnern jemals ein derartiges Buch, mit derartiger Thematik gelesen zu haben und ich frage mich ernsthaft wieso ich erst jetzt damit begonnen habe. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und selbst jetzt nachdem ich es durchgelesen habe lässt es mich nicht mehr los. Ich hoffe sehr, dass die Autorin den zweiten Teil so schnell wie möglich fertig schreibt, denn ich will unbedingt (verdammt noch einmal!) wissen wie es weitergeht! Absolutes, unwiderrufliches und unabdingbares Suchtpotential ist bei dieser Geschichte garantiert und wer am nächsten morgen früh aufstehen muss dem sei gesagt: Es wird eine verdammt lange Lesenacht, denn wer einmal mit dieser Geschichte beginnt, hört erst auf der letzten Seite auf zu lesen. Versprochen!
5/5 Sternen PLUS Lesehighlight !!!

yvy schrieb vor 4 Monaten

Meine Rezension zu „Kopfjäger“ von Tim Curran. Zu finden hier:
http://bit.ly/2uWVW8A
http://bit.ly/2t8yZly
und auch auf Amazon nach Freischaltung.

Luzifer VerlagLuzifer Verlag schrieb vor 4 Monaten

Heute erreichte uns eine Buchbesprechung zu Jake Bible’s DEAD TEAM ALPHA auf Booknerds.de.
»Fazit: Jake Bible zeigt mit „Dead Team Alpha“ einen anderen Blick auf die zombieverseuchte postapokalyptische Welt, indem er dem Leser vor Augen hält, dass es nach dem Zusammenfall der Zivilisation noch ganz andere Gefahren als wandelnde Untote gibt. Dabei bedient er sich einer lockeren Sprache, die wunderbar zu seinen hartgesottenen Charakteren passt.«

Luzifer VerlagLuzifer Verlag schrieb vor 4 Monaten

Zu Robert McCammon MATTHEW CORBETT UND DIE HEXE VON FOUNT ROYAL gibt es hier eine Videorezension von Matt’s Books:

Christina Hi schrieb vor 3 Monaten

Auch ich habe eine tippfrische Rezension, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Für mich bisher das beste Buch was ich aus dem Verlagsprogramm gelesen habe und ich BITTE darum, doch ganz ganz schnell die Folgeteile herauszubringen!!!
Ich kann unmöglich in dem Wissen weiterleben, dass es von Jeremy Bates noch weitere Bücher der „Reihe“ gibt – das überlebe ich nicht!!!

Aber genug gejammert, hier kommt die Rezension:

Inhalt:
Am Fuße des Mt. Fuji, ganz in der Nähe von Tokyo, liegt der Aokigahara Jukai.
Dieser weitläufige, dicht bewachsene Wald ist eines der schönsten urwüchsigen Gebiete Japans – und eines der berüchtigsten. Denn seit den 1960er Jahren gilt der Aokigahara als unheiliger Magnet für Selbstmörder. Ständig durchkämmen Polizeikräfte und die Feuerwehr den Wald auf der Suche nach Leichen, in dem pro Jahr bis zu 100 Menschen verschwinden. Die Behörden gehen jedoch von weitaus mehr Suizidfällen aus, die jedoch aufgrund der teilweise undurchdringlichen Vegetation des Waldes nicht gefunden werden können.
Der Legende nach sind diese uralten Wälder verflucht. Die Geister der Toten, die sich hier das Leben nahmen, finden keine Ruhe.

Als das schlechte Wetter eine Gruppe jugendlicher Abenteurer davon abhält, den Mt. Fuji zu besteigen, beschließen sie, für die Nacht ihr Lager im Aokigahara Jukai aufzuschlagen. Die Warnungen vor dem Bösen, das hier umgeht, halten alle für puren Aberglauben. Doch als am Morgen darauf einer von ihnen erhängt aufgefunden wird, beginnen die jungen Leute zu ahnen, dass an manchen Legenden mehr dran sein könnte, als man glauben möchte …

SUICIDE FOREST ist der Auftakt einer in dieser Form einmaligen halbdokumentarischen Horror-Roman-Reihe. In jedem Band entführt Jeremy Bates seine Leser an real existierende verfluchte, beängstigende oder berühmt-berüchtigte Schauplätze auf der ganzen Welt, und verbindet den Mythos dieser Orte geschickt mit fiktiven Begebenheiten. Und gerade dieser Bezug zu realen Orten, die der interessierte Leser nach der Lektüre im Prinzip vor Ort selbst erforschen kann, macht diese Romane zu einem Wagnis – oder einem besonderen Vergnügen.
Lesen als Grenzerfahrung.

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»Das ist eines dieser Bücher, die einen dazu einladen, es in einem Rutsch durchzulesen.« [Hellnotes]

»Suicide Forest ist gleichauf mit Joe Hills ›Blind‹.« [Lola Cain]

Erster Eindruck:
Als ich dieses Cover sah dachte ich mir nur: „WOW! Das sieht spannend aus!“ Dieser Blick auf die baumelnden Beine, im Hintergrund dieser tote Wald. Dann noch dieser Untertitel „Die beängstigendsten Orte der Welt“ Da war es eigentlich schon direkt um mich und meine Neugierde geschehen. Als ich dann noch den Klappentext las und dort stand, dass dies eine Buchrreihe in halbdokumentarischer Manier ist, wusste ich eigentlich schon, dass ich nicht drumherum kommen würde dieses Buch zu lesen. Der Mythos um einen Wald in dem sich aus unerklärlichen Gründen Menschen umbringen. Das sagt doch schon alles, oder?

Schreibstil:
Bereits nach den ersten zwei Kapiteln hatte der Autor mich vollends für sich gewonnen. Seine Art und Weise die Figuren zu beleuchten hat mich direkt überzeugt und dazu geführt, dass innerhalb kürzester Zeit Feuer und Flamme für diese unglaubliche Geschichte wurde.
Erzählt wird dieses Abenteuer der besonderen Art aus der Sicht von Ethan, der zusammen mit seiner Freundin Mel eigentlich nur den Mount Fuji erklimmen möchte. Jeremy Bates schafft es bereits zu Beginn dem Leser ein perfektes Charakterprofil der einzelnen Figuren zu präsentieren, welches bis zum Schluss mit weiteren gut gesetzten Informationen weitergesponnen wird. Die Protagonisten sind Menschen wie Du und Ich, was die Szenerie der Geschichte gleichermaßen bizarr wie schaurig schön wirken lässt. Stilistisch steuert dieser Roman in wohlgesetzten Schritten einem fulminanten Höhepunkt zu, den man so in dieser Form wirklich nicht kommen sieht und auch nicht kommen sehen kann – selbst mit der größten Weitsicht auf Gottes Erden: diesen Verlauf kann man nicht erahnen!
Inhalt:
Dieser Roman hat meinen Nerv wahrscheinlich hauptsächlich aus einem Grund so treffen können: Aokigahara Jukai, den sogenannten Selbstmord-Wald gibt es wirklich. Real und in Farbe. Es ist also Fiktion innerhalb einer realen Welt und das reizt mich. Man kann sich während des Lesens nämlich immer diese eine Frage stellen: „Wieso bringen sich diese Menschen denn dort in diesem Wald um?“ Man bekommt von Jeremy Bates eine unglaublich spannende, bizarre und teils befremdliche Antwort auf diese Frage und doch – Warum töten sich Menschen in diesem Wald?
Jeremy Bates konstruiert Figuren, mit realen Problemen, mit realen Ängsten und mit realen Macken. Ethan, der Mel schon längst diesen verdammten Antrag hätte machen sollen. Der etwas zu eifersüchtig und misstrauisch ist. Mel, die sich im Laufe dieses Albtraums als ziemlich egoistisch herausstellt und ein mysteriöses Pärchen, dass sie alle überhaupt erst richtig in die Scheiße reitet. Jeremy Bates präzise gesetzte Rückblenden in Ethans Vergangenheit bremsen den rasanten Verlauf der Geschehnisse im Wald nicht im Geringsten. Natürlich steigt mit jeder eingeworfenen Rückblende der Wunsch endlich wissen zu wollen, was denn nun dort im Gebüsch geraschelt hat oder wer da des Nachts um die Zelte herumschleicht. Letztlich fügt sich aber die ganze Geschichte erst durch diese Hintergrund-Geschichten zu einem grandiosem großen Ganzen zusammen. So erzählt Ethan uns im Geiste, wie der Tomo kennenlernte, den nervigen aber unglaublich sympathischen Snoop-Dogg-rappenden Japaner, den ich direkt ins Herz schloss. Der Leser begibt sich nicht nur mit der Gruppe in den Aokigahara Jukai – sondern er begibt sich gleichwohl auch auf eine Reise in die Psyche von Ethan. Denn letztlich erleben wir das Grauen des Waldes durch seine Augen.

Fazit:
Die kalte Jahreszeit naht und nichts liest sich bei strömendem Regen und schummrigen Kerzenschein besser als dieses Buch – Ehrenwort! Auf keiner der knapp 500 Seiten war es jemals langweilig, im Gegenteil! Ich habe mir nicht nur eine Nacht mit diesem Buch um die Ohren geschlagen. Es wegzulegen wurde von Seite zu Seite schwieriger und sinnloser.
Ich hoffe, bete und freue mich inständig auf die weiteren Teile der Reihe, die es im Englischen ja bereits zu lesen gibt. Da mir aber das neue Cover des Verlags so unglaublich gut gefallen hat werde ich wohl noch etwas warten bevor ich mir den 2. Band auf Englisch zulege, in der Hoffnung, dass der Verlag ihn einfach ganz schnell veröffentlicht!!
Klare Leseempfehlung und für mich eines der spannendsten Bücher des Jahres!

Ich bin gespannt, was die Follower auf dem Blog dazu sagen werden,
in jedem Fall aber ein dickes Dankeschön für dieses tolle Buch.
Ganz liebe Grüße
Christina von After & more Lovestorys.

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