Jake Bible im Interview


Jake Bible - Autor
Jake Bible

Jake Bible - der Name steht für derben Spaß, für Pulp. Ob im Zombie-Genre, Militärthriller oder in der Science Fiction. Wir haben uns erlaubt, dem Autor ein paar unangenehme Fragen zu stellen. Wer ist der echte Jake Bible?

Was hat für dich den Ausschlag gegeben, Zombie-Geschichten zu schreiben?

Dead Team Alpha - Jake BibleIch mochte das Zombie-Genre schon immer. Ich erinnere mich noch, wie ich als Kind Die Nacht der lebenden Toten gesehen habe. Der lief damals als Mitternachtsfilm zu Halloween. Aber Dawn of the Dead (aka Zombie) hat mein Interesse dann so richtig entfacht. Als ich meinen ersten Roman schreiben wollte, wusste ich sofort, dass es etwas mit Zombies zu tun haben musste. Aber ich wollte auch nicht einfach nur die immer gleichen alten Geschichten neu aufkochen. Also schrieb ich DEAD MECH und kombinierte die Zombie-Apokalypse einer weit entfernten Zukunft mit riesigen Kampfrobotern. Meine Military-SciFi-Interpretation des Zombie-Genres.

Welche Bücher haben dich oder deine Arbeit am meisten beeinflusst?

Die Chroniken von Amber von Roger Zelazny hatten einen sehr großen Einfluss auf mich. Im Prinzip alles, was Zelazny geschrieben hat. Sein Roman Damnation Alley - Straße der Verdammnis ist mit einiger Sicherheit meine post-apokalyptische Lieblingserzählung.

Wie sieht der Schreiballtag eines Jake Bible aus?

Z Burbia - Jake BibleAlles fängt mit Kaffee an. Ohne Kaffee läuft gar nichts. Wenn ich meine Dosis intus habe, kümmere ich mich für gewöhnlich um meine E-Mails und Bürokram, bevor ich in mein jeweils aktuelles Projekt eintauche. So schreibe ich dann am Tag zwischen 3.000 und 10.000 Worten. Meistens schaffe ich die 10.000 Worte, wenn ich mich dem Ende eines Romans nähere. Es ist um einiges leichter, eine bestimmte Wortanzahl zu erreichen, wenn der Plot steht.

Welche Projekte stehen bei dir als Nächstes an?

Gerade bin ich dabei, mein zweites Buch aus der Serie ROAK: Galactic Bounty Hunter zu beenden. Das ist meine Interpretation einer Kriminalgeschichte, spielt aber im gleichen Universum wie meine Salvage Merc One-Erzählungen. Es macht mir wirklich ungeheuer viel Spaß, Roak zu schreiben, denn es ist anders als meine anderen SciFi-Geschichten, die eher militaristisch angehaucht sind.

Welche Frage würdest du gern einmal gestellt bekommen, und was wäre deine Antwort darauf?

Ich werde nie gefragt, wo ich meine Karriere in fünf oder zehn Jahren sehe. Ich persönlich habe vor, so lange Geschichten zu schreiben, bis ich sterbe. Das macht einfach zu viel Spaß, um es bleiben zu lassen. Aber ich würde gern etwas kürzer treten. Derzeit schreibe ich etwa zehn Romane im Jahr. Ich würde das gern auf drei herunterbrechen und dafür meine Fühler nach anderen Medien ausstrecken. Ich habe das Skript zu einer Pilotfolge für eine Z-Burbia-Fernsehserie fertiggestellt, und das stelle ich gerade einigen Sendern vor. Es ins Fernsehen zu schaffen, wäre ein Traum von mir. Und ich glaube, dass meine Art des Schreibens wunderbar dort hinein passt. Also drücken wir die Daumen, dass es klappt. Neben dem Schreiben würde ich aber auch sehr gern reisen. Deutschland steht dabei ganz oben auf meiner Liste! Es wäre fantastisch, an anderen Orten und in anderen Ländern schreiben zu können und zu sehen, welchen Einfluss das auf meinen Schreibprozess haben würde.


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